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	<title>Micha Klim</title>
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	<description>Ehemann. Vater. Krieger.</description>
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		<title>Entfesselt</title>
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		<pubDate>Sat, 11 May 2013 07:30:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Micha</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was ist der erste Gedanke, der uns bei dieser Überschrift sofort in den Kopf kommt? Sex. Nicht nur der bloße Akt, sondern ein komplettes Loslassen von allen inneren Ängsten. Ein komplettes Fallenlassen in die eigene Leidenschaft, das Freilassen der eigenen...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img style="margin: 0px 12px 0px 0px; border: 0px currentcolor; float: left; display: inline; background-image: none;" title="entfesselt" border="0" alt="entfesselt" align="left" src="http://michaklim.de/wp-content/uploads/2013/05/entfesselt3.jpg" width="264" height="205" />Was ist der erste Gedanke, der uns bei dieser Überschrift sofort in den Kopf kommt? </p>
<p>Sex.</p>
<p>Nicht nur der bloße Akt, sondern ein komplettes Loslassen von allen inneren Ängsten. Ein komplettes Fallenlassen in die eigene Leidenschaft, das Freilassen der eigenen Emotionen ohne irgendwelche Kontrolle oder Hindernisse, die uns zurückhalten könnten.</p>
<p>Das ist die vollkommene Erfahrung von Freiheit in allen ihren Facetten. Ein Status, der in unserer Gesellschaft mit den unterschiedlichsten Mitteln angepriesen wird, wir aber dennoch entfesselt sein doch nur mit Sex verbinden. Dabei ist die eigentliche Bedeutung dieses Wortes doch so viel mehr und sie könnte sich in jeden Bereich unsere Lebens ausdehnen.</p>
<p>Entfesselt zu sein beschränkt sich in seiner eigentlichen Bedeutung nicht nur auf Sex. Entfesselt zu sein ist die Darstellung des wahren Ichs, ein Leben ohne den Druck von Außen, sich von anderen definieren zu lassen und die Erwartungen zu erfüllen. Es ist der Mut, die Person zu sein, die man wirklich ist, der unverfälschte Kern der Persönlichkeit.</p>
<p>Wieso also beschränken wir unsere Hoffnung auf Entfesselung und die damit einhergehende Freiheit unseres Seins auf unser Sexleben?</p>
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		<title>Nichts Neues und alles beim Alten</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Sep 2012 16:41:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Micha</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt nichts Neues unter der Sonne. Diese tausende von Jahren alte Weisheit scheint bei genauerer Betrachtung nichts von ihrer Schlagkraft verloren zu haben. Die Menschen und ihre Verhaltensmuster sind immer gleich geblieben. Trotz Wissenschaft und Technologie ist der Mensch...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img style="background-image: none; margin: 0px 12px 0px 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: left; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Alles-beim-Alten-keine-Innovation" src="http://michaklim.de/wp-content/uploads/2012/02/Alles-beim-Alten-keine-Innovation.jpg" alt="Alles-beim-Alten-keine-Innovation" width="268" height="240" align="left" border="0" />Es gibt nichts Neues unter der Sonne. Diese tausende von Jahren alte Weisheit scheint bei genauerer Betrachtung nichts von ihrer Schlagkraft verloren zu haben.</p>
<p>Die Menschen und ihre Verhaltensmuster sind immer gleich geblieben. Trotz Wissenschaft und Technologie ist der Mensch noch immer egoistisch und denkt letzten Endes nur an sich selbst. Kriege und verhinderbares Leid gab es damals wie heute. Menschen werden geboren und Menschen sterben.</p>
<p>Ist also alles gleich geblieben? Wie ist das mit der “zivilisierten Gesellschaft”, in der wir uns befinden?</p>
<p>Sicherlich gibt es viele Fortschritte, die unser Leben um einiges sicherer und auch erfüllter machen.</p>
<p>Darum geht es mir aber nicht. Ich rede vom Menschen an sich. Würden wir etwa ein anderer Mensch mit anderen Gedanken und einem anderen Wesen sein, wenn wir vor 3000 Jahren geboren wären?</p>
<p>Wir hätten sicherlich andere Prägungen und auch unsere Sprache würde anders klingen. Wir hätten aber die gleichen Gaben und Ängste, die selben Gefühle und die gleiche Persönlichkeit.</p>
<h4>Damals und heute</h4>
<p>In der damaligen Zeit wurden Menschen verbrannt, wenn man mit ihrer Meinung nicht übereingestimmt hat. Auch heute jedoch kennen wir das Gefühl, innerlich zu brennen. Sei es auch durch Worte oder Taten, die uns keinen physischen Schaden hinzufügen. Wir fühlen uns genauso hilflos und  wünschen uns vielleicht manchmal sogar, eher auf dem Scheiterhaufen als in jener Situation zu sein. Ist das etwa nicht die Wahrheit?</p>
<p>Was ist mit Kriegen? Unsere Staaten haben Soldaten, die unsere politischen Konflikte austragen. Trotzdem erleben wir jeden Tag unsere eigenen, ganz privaten Schlachtzug. Wir müssen gegen unseren inneren Schweinehund ankämpfen und mit Niederlagen umgehen können. Wir wehren uns gegen verbale Attacken von unseren Mitmenschen. Wir treffen Entscheidungen über Gegenschläge, Angriffe und Flucht.</p>
<p>Wir müssen kämpfen im Leben. Manche mehr als andere, aber das ist ein Teil des Lebens. Das Leben hat jedem andere Karten gegeben und mit diesen müssen wir spielen.</p>
<p>Auch die Regeln sind anders als zu Salomos Zeiten.</p>
<p><em>Damals hat man jemanden willkürlich das Leben genommen, heute werden den Menschen willkürlich ihre Existenzen genommen.</em> Ironisch dabei ist, dass man nur am Kontext der Wörter erkennen kann, worum es sich handelt. Die Bedeutung ist ja fast identisch.</p>
<p>Wir sind eine Wissensgesellschaft. Wissen bzw. der Zugang dazu ist unsere Waffe. Doch was nützt mir eine Pistole ohne Munition? Wir müssen wissen, wie wir unser Wissen und letztendlich auch uns selbst präsentieren.</p>
<p>Darauf kommt es an in unserer modernen Gesellschaft. Wenn wir ihre Regeln nicht beachten, werden wir untergehen. Natürlich führ uns keiner vor den Henker aber unseren &#8220;Kopf verlieren&#8221; können wir trotzdem.</p>
<p>Es gibt nichts Neues unter der Sonne.</p>
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		<title>Warnung: Die Welt besteht aus Schauspielern</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Aug 2012 17:47:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Micha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kampf des Herzens]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><img style="background-image: none; margin: 0px 12px 0px 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: left; padding-top: 0px; border: 0px;" title="theater-buehne-schauspieler" alt="theater-buehne-schauspieler" src="http://michaklim.de/wp-content/uploads/2012/01/theater-buehne-schauspieler.jpg" width="305" height="205" align="left" border="0" /></p>
<p>Wir alle werden von Kindestagen an auf eine Bühne gestellt. Dabei haben wir keinen Skript, keine Probe und vor allem keine Pause. Das Drehbuch wird zur gleichen Zeit geschrieben und gespielt. Es gibt viele Nebendarsteller, doch sie alle spielen ihre eigenen Hauptrollen in ihrem eignen Stück. Trotzdem sind sie auch Teil des unseren.</p>
<p>Wie im Theater spielen wir alle zu unterschiedlichen Zeiten verschiedene Rollen. Bei jeder dieser Rollen habe wir unterschiedliche Arten, uns zu präsentieren. Dabei kommt es nicht auf einzelne Punkte an, sondern auf das Gesamtkonzept. Auch wenn wir etwas perfekt inszeniert haben, kann doch ein einzelnes kleines Detail ein komplettes Desaster auslösen.</p>
<p>Jede Rolle hat eine bestimmte Funktion. Sie sind für uns die Masken unseres Lebens. Wir können sie auf- und absetzen und uns für oder gegen sie entscheiden. Wenn wir das Maske aber erst einmal aufsetzen, müssen wir die Rolle komplett ausfüllen. Wir müssen jede Kleinigkeit des Kostüms beachten und ein einheitliches Ganzes vor unseren Zuschauern präsentieren.</p>
<p>Dabei ist unser Publikum sehr kritisch. Spielen wir einen König und die Krone verrutscht, werden das die Zuschauer merken. Nun müssen wir uns entscheiden, dass offensichtliche entweder zu korrigieren oder es zu ignorieren. Das kann manchmal ziemlich herausfordernd sein, denn zum Verbessern müssten wir unsere Rolle für einen Augenblick aufgeben und die Aufmerksamkeit des Publikums ist für diese kurze Zeit auf dem Fehler, den wir gemacht haben.</p>
<p>Das ist aber ein Risiko im Schauspiel des Lebens. Wir können uns nicht verstecken. Auch wenn wir einen schlechten Tag haben, müssen wir dafür wieder in die entsprechende Rolle schlüpfen. Das Publikum wartet.</p>
<p>Das klingt natürlich ein bisschen paranoid und ganz so extrem ist es zum Glück nicht. Trotzdem ist unseren Körper ein Werkzeug, um unserem unsichtbaren <em>Ich</em> eine Form zu verleihen und Ausdruck zu geben.</p>
<h4></h4>
<h4>Das notwendige Übel: Kritik</h4>
<p>Wir wissen niemals wirklich, wie unsere Performance auf der Bühne nun eigentlich gewirkt hat. Waren die Zuschauer begeistert? Hat sich unsere Mühe gelohnt? Habe ich die erhofften Eindrücke in den Menschen geschaffen?</p>
<p>Für den Schauspieler ist das Ende der des Stücks der Moment der Wahrheit. An der Reaktion des Publikums kann er messen, ob er sein Ziel erreicht hat. Er kann sich dann zurückziehen und weiter an seiner Rolle arbeiten.</p>
<p>Bei uns ist das natürlich ein bisschen anders. Wenn bei uns der letzte Vorhang fällt, bekommen wir davon nichts mehr viel mit. Wir müssen also ein Feedback erhalten, während wir auf der Bühne sind.</p>
<p>Das ist leichter gesagt als getan. Wir müssen uns dafür nämlich verwundbar machen und nach der Meinung des Publikums (sei es auch nur eine Person) fragen. Es folgt ein tobender Applaus oder ein vernichtendes Ausbuhen (meistens aber etwas dazwischen).</p>
<p>Dieses Risiko bleibt uns aber nicht erspart. Daher ist Vertrauen ein wesentlicher Bestandteil bei diesem Prozess.</p>
<p>Das Leben ist komplex und es hat viele Verzweigungen. Wir können also nicht ständig auf die Meinung von anderen angewiesen sein. Oft stehen die Menschen dafür aber einfach nicht zur Verfügung.</p>
<p>Eine gute Alternative dafür ist so simpel wie effektiv: Man versetzt sich selbst in die Rolle des Zuschauers. Dadurch haben wir die Möglichkeit, die Situation objektiv zu betrachten und aktiv unsere Fehler zu erkennen. Manche Menschen tun dies automatisch und für andere ist das eine völlig neue Sichtweise.</p>
<p>Für beide gilt aber: Wer sich selbst analysieren kann, wird auch andere besser beurteilen können.</p>
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		<title>Meine Freund, du hast Pers&#246;nlichkeit!</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 21:12:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Micha</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Persönlichkeit eines Menschen kann viele Dinge beinhalten. In ihr finden sich die positiven, aber auch die negativen Aspekte des Charakters. Das Wort &#8220;Persönlichkeit&#8221; definiert alle Seiten eines Menschen, die guten wie auch die schlechten. Trotzdem sprechen wir von einem...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img style="background-image: none; margin: 0px 12px 0px 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: left; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="Charakter-Persoenlichkeit-Entwicklung" alt="Charakter-Persoenlichkeit-Entwicklung" src="http://michaklim.de/wp-content/uploads/2012/01/Charakter-Persoenlichkeit-Entwicklung.jpg" width="306" height="211" align="left" border="0" />Die Persönlichkeit eines Menschen kann viele Dinge beinhalten. In ihr finden sich die positiven, aber auch die negativen Aspekte des Charakters. Das Wort &#8220;Persönlichkeit&#8221; definiert alle Seiten eines Menschen, die guten wie auch die schlechten.</p>
<p>Trotzdem sprechen wir von einem herausragenden Menschen, wenn wir jemandem &#8220;Persönlichkeit&#8221; attestieren. Meistens geschieht das für unglaubliche Leistungen und oft erst nach dem Tod der Person. Alles andere würden wir als anmaßend empfinden.</p>
<p>Fakt ist aber, dass wir diesen Ausdruck eher selten benutzen. Das liegt vielleicht auch daran, dass wir selbst an das Gute in diesem Menschen glauben möchten und diesen Glauben auch auf gar keinen Fall zerstören wollen.</p>
<p>Das Ganze hat aber einen kleinen Haken: kein Mensch ist perfekt ist und das wissen wir. Früher oder später macht jeder einen Fehler.</p>
<p>Schon ist die Hoffnung auf das Gute im Menschen verloren und die vorprogrammierte Enttäuschung ist groß. Bei einem Toten kann das nicht passieren.</p>
<h4>Die Frage nach dem Anfang</h4>
<p>Was ist also ein Mensch mit Persönlichkeit? Ein Mensch mit Charakter? Ich denke nicht, dass ein Mensch damit geboren werden kann. Jedenfalls nicht mit den den positiven Eigenschaften.</p>
<p>Trotzdem fängt die Bildung des Charakter (Gutes <strong>und</strong> Schlechtes) bereits mit dem ersten Atemzug an. Maßgeblich werden wir dann durch unsere Erziehung und den daran beteiligten Personen beeinflusst.</p>
<p>In unser individualistischen Gesellschaft ist das natürlich schwer zu akzeptieren, aber wir sind nun einmal abhängiger von anderen Menschen, als wir uns es oft wünschen. Bis wir ein eigens Denken entwickelt haben, übernehmen wir vorbehaltlos die Meinungen und Denkmuster von anderen.</p>
<p>Wenn beispielsweise ein religiös erzogenes Kind danach strebt, nicht zu stehlen oder zu lügen, ist das in den meisten Fällen nur eine Nachahmung der Regeln der Eltern. Die Regeln werden verinnerlicht und als Leitlinien im Unterbewusstsein abgespeichert. Eine Hinterfragung findet dabei aber nie statt. Leider passiert das oft bis ins Erwachsenenalter hinein. Werden diesen Menschen aber ernsthaft hinterfragt, fangen sie sehr schnell an zu zweifeln.</p>
<h4>Die Frage nach dem Weg</h4>
<p>Genau hier fängt die <em>bewusste</em> Bildung der Persönlichkeit statt. Ich muss hinterfragen, was ich als richtig erachte und muss bei Gegebenheit Rechenschaft ablegen können. <strong>Ansonsten werde ich als Person hinterfragt und meine eigene Oberflächlichkeit wird auf einmal für alle sichtbar.</strong></p>
<p>Ist das aber der wichtigste Punkt bei der Bildung der Persönlichkeit? Ich denke, dass man Persönlichkeit nicht von unseren positiven Eigenschaften ableiten kann. Persönlichkeit stammt viel mehr von unserem Umgang mit unseren negativen Eigenschaften und Umständen.</p>
<p>Positive Eigenschaften sind, wenn wir nicht an ihnen arbeiten mussten, aber ein Geschenk. Wenn jemand außerordentlich begabt ist oder aus einem reichen Elternhaus kommt, ist diese Person einfach nur unter anderen Umständen geboren als die meisten Menschen. Über den Charakter sagt das aber absolut gar nichts.</p>
<p>Wenn aber unsere Fehler sichtbar werden (was früher oder später leider passiert), wie werden wir darauf reagieren? Was tun wir, wenn wir mit unserem Nichtwissen, unserem Versagen und unseren Problemen konfrontiert werden?</p>
<p>Das ist der Moment der Wahrheit.  Wenn wir aufgedeckte Schwächen wieder verstecken oder gar ignorieren möchten, wird sich an unserem Charakter nichts ändern. Eine Reaktion von unserer Seite wird es und muss es aber in allen Fällen trotzdem geben.</p>
<h4>Die Frage nach dem Ziel</h4>
<p><img style="background-image: none; margin: 0px 12px 0px 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: left; padding-top: 0px; border: 0px;" title="Weg-zum-Ziel" alt="Weg-zum-Ziel" src="http://michaklim.de/wp-content/uploads/2012/01/Weg-zum-Ziel.jpg" width="166" height="151" align="left" border="0" />Wieso dann nicht auch gleich die richtige Entscheidung treffen? Das Eingestehen von eignen Fehlern schafft  Glaubwürdigkeit und lässt den wahren Menschen durschimmern. Es schafft Transparenz und Vertrauen.</p>
<p>Wie sehr kann solch ein Mensch dann anderen Hoffnung geben, sie motivieren und zu Leistungen bewegen, die sie selbst niemals für möglich gehalten haben?</p>
<p>Diese Person kann man oft spielen. Manche halten länger durch als andere, aber am Ende zeigt jeder sein wahres Gesicht. Man kann den Charakter nicht für immer verstecken. Insbesondere, wenn man die Menschen, vor denen man eine Maske trägt, jeden Tag sieht.</p>
<p>Unser Charakter bestimmt also maßgeblich, wie wir vor anderen Menschen auftreten. Es sind also mehr als nur Technik, Verstand und Wissen, die den Gesamteindruck von uns prägen.</p>
<p>Ob es uns gefällt oder nicht, es zählen eben auch die inneren Werte.</p>
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		<title>We, the people: unsere letzte Chance</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 16:29:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Micha</dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><img style="background-image: none; margin: 0px 12px 0px 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: left; padding-top: 0px; border: 0px;" title="We-the-People-Einheit" src="http://michaklim.de/wp-content/uploads/2012/02/We-the-People-Einheit.jpg" alt="We-the-People-Einheit" width="260" height="231" align="left" border="0" />Nein, die Amerikaner sind bestimmt nicht unsere letzte Hoffnung. Die haben mir ihren eigenen Problemen zu kämpfen. Was uns aber helfen kann ist die Bedeutung hinter den ersten drei Worten der amerikanischen Konstitution: <em>Wir</em>, die Bürger.</p>
<p>Wie bei “<a href="http://occupywallst.org">Occupy Wallstreet</a>” sehr deutlich wurde, sind die Leute frustriert. Obwohl das in den USA und auch in einigen Ländern Europas viel deutlicher demonstriert wurde,war bei uns eher Sparflamme angesagt.</p>
<p>Das hat zwei Gründe: Zum einen ist durch den Wirtschaftsaufschwung das Vertrauen in die deutsche Wirtschaft gefestigt worden. Das wir bis jetzt Milliarden von Euros in verschiedene Rettungsschirme gepumpt haben, schien diese Situation bis jetzt auch nicht groß zu verändern.</p>
<p>Zum anderen haben die Deutschen nicht so viel verloren wie in anderen Staaten. Überall mussten die Menschen schmerzhafte Einschnitte miterleben. Das ist in Deutschland bis jetzt nicht passiert. Außerdem haben sich auch die Verluste der Deutschen in Grenzen gehalten. Alles halb so schlimm also.</p>
<p>Obwohl also die Menschen in verschiedenen Teilen der Welt mal mehr, mal weniger ausgerastet sind, haben doch alle Länder eines gemeinsam: Die Wut auf das System. Dagegen kann man auch nichts sagen.</p>
<p>Natürlich sind die Menschen wütend auf die Politiker. Sie sind wütend, dass sie die Steuern erhöhen und staatliche Ausgaben zurückschrauben. Aber am meisten haben sie es auf die Reichen abgesehen. Diese geldgierigen, gefühlslosen, seelenlosen Superreichen! Es kann doch nicht angehen, dass diese Menschen jeden Monat Millionen von Zinserträgen und Gewinne durch ihren Firmenanteile ausgeschüttet bekommen, während wir im Dreck wühlen!</p>
<p>Ist das aber die Wahrheit?</p>
<p>Die Wahrheit ist, dass wir das “eine Prozent” nicht für unsere eigenen Fehler verantwortlich machen können. Wir müssen selbst Verantwortung übernehmen. Krisen werden immer wiederkommen und als mündiger Bürger muss man auf dem Laufenden halten. Freiheit bedeutet, die Konsequenzen für unser Handeln zu tragen. Wir können Menschen für unser Handeln nur verantwortlich machen, wenn diese für uns entschieden haben. Das ist aber keine Demokratie, sondern das nennt sich Diktatur.</p>
<p>Die Wahrheit ist, dass immer jemand als Sündenbock herhalten muss. Die Occupybewegung hat keine Ziele, weil es keine Ziele gibt. Natürlich haben gierige Banker viel Geld verspielt, aber niemanden hat das interessiert, so lange alles gut lieft. Banken haben riesige Gewinne gemacht, von denen im Endeffekt über einige Ecken alle profitiert haben. Als alles aber zusammengekracht ist, hat jeder die Schuld dem anderen zugeschoben.</p>
<p>Wenn ein normaler Angestellter bei einem Unternehmen arbeitet, wer ist dann sein Arbeitgeber? Etwa ein armer Mensch? Wenn jemand eine Vision oder eine Geschäftsidee hat, wer finanziert diese dann? Etwa ein Mittelloser?</p>
<p>Und wenn jemand viel Kapital hat, aber niemanden, der für ihn arbeitet, was bringt ihm dann sein Geld? Das Geld verliert natürlich sein Wert, weil kein Schwein mehr arbeitet. Das bedeutet keine Investitionen, kein Wachstum und auch keine Zukunft.</p>
<p>Wir sehen also, wir brauchen einander. Der Arme braucht den Reichen genauso viel wie der Reiche den Armen braucht. Wir müssen die Sache aber mit unserem Verstand anpacken und uns auf keinen Fall von unseren Gefühlen verleiten lassen.</p>
<p>Nur gemeinsam sind wir stark.</p>
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		<title>Symbole und deren Interpretation</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 17:47:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Micha</dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><img style="background-image: none; margin: 0px 12px 0px 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: left; padding-top: 0px; border-width: 0px;" title="symbol-nuclear" alt="symbol-nuclear" src="http://michaklim.de/wp-content/uploads/2011/09/symbol-nuclear.jpg" width="237" height="260" align="left" border="0" />Jeder Mensch auf dieser Erde kennt bestimmte Zeichen und Symbole, die für ihn eine bestimmte Bedeutung haben. Unabhängig von der eigenen Interpretation bringen Symbole oft viele verschiedene Emotionen,  Denkrichtungen und Überzeugungen zusammen. Da diese Zusammenhänge oft abstrakt und schwer in Worte zu fassen sind, wird die Bedeutung einfach in ein Symbol übertragen. Somit kann jeder einzelne die kollektive als auch die persönliche Botschaft, Emotionen und sogar Erlebnisse mit diesem einen Symbol für sich vereinen.</p>
<p>Gerade bei uns Deutschen gibt es ein Symbol, das jedem Kind bekannt ist und dessen Bedeutung voller Sprengkraft ist: Das Swastika, oder auch Hakenkreuz. Wie viel Emotionen, Leid, Tränen und Schande mit diesem einen kleinen Symbol zusammenhängen, ist für viele Außenstehende nicht nachvollziehbar. Die Benutzung dieses Symbols ist genauso wie der Hitlergruß in Deutschland sogar unter Strafe gestellt. Somit ist den Deutschen der Verbot dieses Symbols und allem, was damit zu einhergeht, wichtiger als das Recht der freien Meinungsäußerung.</p>
<p>Menschen in anderen Teilen der Welt (wie z.B. in Lateinamerika) verbinden mit diesem Symbol nicht viel mehr als die damit einhergehende Ideologie. Im asiatischen Raum wird das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Swastika">Swastika sogar als Glücksbringer gesehen</a>. Somit ist es für größtenteils frei von Emotionen und insbesondere auch von Erinnerungen und persönlichem Zusammenhang. Wenn wir jedoch nach Europa schauen oder auch nach Israel nimmt die emotionale Bedeutung dieses Symbols wieder schlagartig zu.</p>
<p>Diese <a href="http://www.uni-kiel.de/gza/2/Friedrich/Themenseiten/SzuA/Symbol.htm">verschiedenen Charakterisierung</a> des Swastika in unterschiedlichen Gebieten hat mit den kulturellen und gesellschaftlichen Hintergründen in den jeweiligen Ländern zu tun. Wir müssen die Leute und das Land kennen, bevor wir ihre Symbole richtig deuten können. Je besser wir diese dann kennenlernen, umso mehr verstehen wir auch die einzelnen Nuancen und Feinheiten der Bedeutung. Dabei muss man verschiedene Aspekte, wie z.B. Sprache, Geschichte, Kultur und Gegebenheiten einer Kultur zusammenfassen. Vor dem Hintergrund dieses kollektiven Wissens können wir nun das Symbol deuten.</p>
<p><img style="background-image: none; margin: 0px 12px 0px 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; padding-top: 0px; border: 0px;" title="symbole-peace-freiheit-christentum-indien" alt="symbole-peace-freiheit-christentum-indien" src="http://michaklim.de/wp-content/uploads/2011/09/symbole-peace-freiheit-christentum-indien2.jpg" width="540" height="163" border="0" /></p>
<p>Ein einfaches Beispiel demonstriert das sehr anschaulich: Die meisten Internetbenutzer interpretieren die Zeichen&#8221;:-)&#8221; als einen digitalen Ausdruck von &#8220;Ich lache gerade&#8221; . Das liegt daran, das wir das gleiche Hintergrundwissen über dieses Symbol haben. Eine Person ohne dieses Wissen sieht hingegen nur einen Doppelpunkt, ein Bindestrich und eine offene Klammer. Andersherum können die Wenigsten der Zeichenfolge &#8220;(()):**,&#8221; eine Bedeutung abgewinnen. Diese wird jedoch oft interpretiert als &#8220;senden von vielen Umarmungen und Küssen&#8221;.</p>
<p>Was also hier im Kleinen funktioniert, läuft auf der ganzen Welt im Großen ab. Auch können wir sehen, das man im eigenen Land ziemlich schnell ein “Fremder” sein kann, wenn man sich ein einer unbekannten Subkultur bewegt (Fragen Sie mal einen 80-jährigen, welcher Club gerade angesagt ist). Die Lösung für dieses Problem ist im Endeffekt sehr einfach: Interesse für andere Menschen und Offenheit gegenüber dem Fremdem.</p>
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		<title>Was ist die &#8220;westliche Welt&#8221;?</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 14:21:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Micha</dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><img style="background-image: none; margin: 0px 12px 0px 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: left; padding-top: 0px; border: 0px;" title="west-usa-america-definition" alt="west-usa-america-definition" src="http://michaklim.de/wp-content/uploads/2011/08/west-usa-america-definition.jpg" width="260" height="200" align="left" border="0" />Gerade in den letzten Jahren, in denen Terrorattacken und Globalisierung zu einer Alltagserscheinung geworden sind, fällt der Begriff der “westlichen Welt” in vielen Berichterstattungen auf der ganzen Welt. Er wird meistens benutzt, wenn über bestimmte politische oder menschliche Grundeinstellungen gesprochen wird. Das ist aber bei weitem noch nicht alles. Der “Westen” wird nämlich immer auch mit einer geographischen Position verbunden, meistens den USA und Kanada, Europa, Neuseeland und Australien.</p>
<p>Nun haben in diesen Ländern natürlich nicht alle die gleiche politische Einstellung und auch die Lebenswesen variieren sehr stark. Es gibt Menschen, die verachten alles, wofür ihr Land steht und Menschen, die stolz auf ihre Herkunft und den damit verbundenen Normen und Werten sind. Gerade in den Städten des Westens findet man viele verschiedene Kulturen, Hautfarben und Überzeugungen. Diese zu zählen ist fast unmöglich und jede einzelne dieser Denkweisen zu kategorisieren ist unmöglich. Wie kann man also für all diese Vielfältigkeit einen Überbegriff wählen?</p>
<p>Ich denke, dass die bloße Existenz der Vielfältigkeit ein grundlegender Wert des “Westens” ist. Diese Vielfältigkeit kann nur existieren durch eine moralische Grundhaltung der Meinungsfreiheit der Menschen. Diese ist im Grundgesetz verankert und die meisten Bürger schätzen das als etwas Gutes und Wichtiges. Diese Überzeugung finden wir nicht überall in der Welt. Oft werden Diktaturen und Könige unterstützt und von der Bevölkerung als rechtmäßig und gut erachtet, auch wenn die individuelle Regierung vielleicht sehr schlecht ist. Dieses Konzept ist für den Westen unverständlich und genau deshalb ist der Westen der Westen.</p>
<p>Dieser Teil der Welt ist in sich sich gesehen sehr unterschiedlich aber die (absoluten) Grundwerte sind bei allen gleich. So sind die westlichen Werte geprägt durch das vielfache Erbe griechischen Denkens, römischen Rechts, germanischer Gesellschaftsvorstellungen und christlichen Glaubens. Diese haben dann über die Renaissance und Reformation zur Aufklärung und zur modernen Wissenschaftlichkeit geführt. Als besonders charakteristisch vor allem im Vergleich mit Asien sind folgende Eigenschaften: Individualität, Diesseitigkeit, Rationalität, Gesetzesorientierung und Leistungsethik. Am fremdesten erscheint den Asiaten immer noch der westlich Individualismus, den man auf die Entscheidungsfreiheit des einzelnen und der Überzeugung, ein Kind Gottes zu sein, zurückführen kann.<sup><br />
</sup></p>
<p>Was den Westen ausmacht ist also nicht die geographische Lage der Länder sondern deren kulturelle Fundamente. Deshalb kann man “den Westen” auch nicht definieren, da Kultur etwas sehr dynamisches ist und nur sehr schwer messbar. Genauso wenig kann man den “Orient” oder den “Fernen Osten” ganz konkret bestimmen. Die Menschen benutzen abstrakte und oft auch sehr schwammigen Begriffe, um Menschen mit der gleichen Denkweise zusammenfassen zu können. Dabei geht es nicht um das Aussehen der Person oder irgendwelche anderen visuellen Merkmale, sondern ganz allein, wie diese Person die Welt wahrnimmt und mit ihr interagiert.</p>
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		<title>Ist Risiko unverantwortlich?</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 17:50:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Micha</dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><img style="background-image: none; margin: 0px 12px 0px 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: left; padding-top: 0px; border: 0px;" title="enter-at-your-own-risk" alt="enter-at-your-own-risk" src="http://michaklim.de/wp-content/uploads/2011/09/enter-at-your-own-risk.jpg" width="260" height="200" align="left" border="0" />Die meisten von uns gehen neuen und somit potentiell gefährlichen Dingen lieber aus dem Weg. Neue Situationen und generell Neues können im ersten Moment oft einschüchternd wirken. Wir vermissen den bekannten Halt aus gewohnten Handlungen und die Sicherheit der kompetenten Reaktionsmöglichkeit. Trotzdem zieht uns (oder jedenfalls mich) das Neue fast schon magisch an. Das macht das Ganze zu einer ziemlich komplizierten Angelegenheit.</p>
<p>Herausforderungen sind eine sehr persönliche Sache. Während der Gedanke an die eigene Challenge den einen fast in Ohnmacht fallen lässt, wird der andere bei der gleichen Sache nicht einmal mit der Wimper zucken.</p>
<p>Logisches Handeln wäre also, auf alle Herausforderungen zu verzichten und den sicheren Weg einschlagen. So denken auch viele Deutsche. Nicht umsonst sind die Deutschen für ihre Sparsamkeit bekannt. Auch der deutsche Traum des Eigenheims mit kleinem Garten passt ganz gut in dieses Klischee.</p>
<p>Bis jetzt sind wir mit dieser Taktik auch ganz gut gefahren. Wir haben immer Geld in der Tasche (auch wenn wir das nicht zugeben) und sind gegen alles abgesichert (Stichpunkt Versicherungswahn). Unser durchorganisiertes und durchstrukturiertes Leben mit einem 30 Jahre Plan lässt für Zufälle oder sogar Unerwartetes keinen Platz. Wir sind sicher und müssen vor nichts Angst haben.</p>
<p>Oder etwa doch?</p>
<p>Wir alle wissen, dass das Leben oft anders verläuft, als wir uns das vorgestellt haben. Nicht einmal wir Deutschen können alles vorausplanen und kalkulieren. Obwohl wir für unsere organisierte Planung und dem leichten Hang zur Perfektion vom Ausland in höchsten Tönen gelobt werden, kann das intern alles ein bisschen ausarten.</p>
<p>Nicht umsonst sucht die Politik händeringend nach Leuten, die sich dem Risiko einer Unternehmensgründung stellen. Nicht umsonst such man in vielen Teilen dieses Landes Zivilcourage vergebens. Nicht umsonst haben wir große Träume und sind am Ende doch mit dem Gedanken konfrontiert, dass die Realität niemals unseren Träumen entsprechen wird.</p>
<p>Ich bin davon überzeugt, dass dieses Land und dessen Bürger ein großes Potential haben. Was uns aber an der Erfüllung dieses Potentials hindert, sind die Ängste, die wir mit uns herumtragen. Wir müssen diese kollektive Furcht ablegen und uns endlich unseren Herausforderungen stellen. Andernfalls werden wir niemals das erreichen, was wir wirklich vom Leben wollen.</p>
<blockquote><p><em>Do not go where the path may lead, go instead where there is no path and leave a trail. Ralph Waldo Emerson</em></p></blockquote>
<p>Wenn ich eines Tages auf mein Leben zurückblicke, will ich keinen &#8220;Was wäre, wenn&#8221;-Gedanken in meinem Kopf finden. Ich habe in meinem Leben schon oft versagt und werde auch niemals damit aufhören. Der Punkt ist aber, dass wir mit  jeder gemeisterten Herausforderung ein Stück wachsen und uns größeren Herausforderungen stellen können. Bis wir eines Tages dann unsere Vision in die Realität holen.</p>
<p>Der Weg dorthin ist lang und steinig, aber er lohnt sich.</p>
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		<title>Temporäre Irrelevanz des Todes</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 07:30:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Micha</dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><img style="background-image: none; margin: 0px 20px 0px 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; float: left; padding-top: 0px; border: 0px;" title="Kann uns das Internet Antworten auf den Tod geben?" alt="United blue" src="http://michaklim.de/wp-content/uploads/2011/07/death_life_internet_answer.jpg" width="292" height="252" align="left" border="0" />Jede Kultur hat seit Jahrtausenden verschiedene Traditionen entwickelt, mit dem Tod umzugehen. Es ist Teil eines jeden Lebens hier auf der Erde und trotzdem ist der Gedanke daran sehr abstrakt und nicht wirklich greifbar.</p>
<p>Alles auf dieser Erde ist nach Leben ausgerichtet. Ohne Leben gibt es keine Entwicklung und ohne Entwicklung sind wir tot. Genauso würde auch das Internet aussterben, wenn es so geblieben wäre, wie es vor 10 Jahren einmal aussah.</p>
<p>Aber wie auch das Leben selbst hat auch das Internet keine Antworten auf den Tod. Es gibt Ableger der Theorien und Religionen, die im Internet diskutiert und verbreitet werden, aber wirkliche Antworten gibt es hier keine.</p>
<p>Das ist das Problem mit dem Tod. Man kann hier auf der Erde niemanden fragen, wie man mit dem Tod umgeht, da beim Sterben jeder der erste ist. Natürlich gibt Nahtoderfahrungen und verschiedene Berichte von Menschen, die &#8220;ins Jenseits geschaut haben&#8221;. Belegt ist in diesem Bereich aber nichts und persönliche Berichte unterliegen natürlich der Interpretation des Autors, aber auch des Empfängers.</p>
<p>Die Menschheit hat sich also lange Zeit Gedanken über den Tod gemacht aber konnte leider keine zufriedenstellende Aussage hervorbringen. Da das Internet überwiegend von jungen Leuten genutzt wird, kommt die Frage nach dem Tod natürlich nicht so schnell auf.</p>
<p>Junge Leute machen sich keine Sorgen, was in 20 Jahren passiert. Sie sind dynamisch und verändern sich fortwährend. Genau wie das Internet, das von Ihnen geprägt ist. Wie ist es aber, wenn diese erste Generation der &#8220;Digital Natives&#8221; eines Tages den Punkt erreicht, wo sie sich mit dem Tod auseinander setzen müssen? Wo werden wir dann sein in der Entwicklung des Internets und wie wird es von dieser neuen Interessengruppe beeinflusst?</p>
<p>Die Menschen, die heute mit dem Netz aufgewachsen sind, werden es als Rentner natürlich immer noch nutzen, da sie ein Leben ohne das Netz gar nicht kennen. Der Einfluss wird also auch dementsprechend größer sein. Einen Vergleich oder sogar eine Prognose können wir leider nicht geben, da es heutzutage kein ältere Generation im Netz existiert, die die jungen Wilden beeinflussen kann.</p>
<p>Das ist vielleicht auch ein Grund, wieso das Netz so grenzenlos erscheint. Es gibt niemanden, der an Regeln und Konformitäten ein sonderlich großes Interesse hätte. Diese Werte und vor allem ein Verständnis für diese Werte prägen sich bei den meisten erst in einem fortgeschrittenen Alter aus.</p>
<p>Das wird sich eines Tages sicherlich ändern. Bis dahin sind es zwar noch ein paar Jahre, aber eines ist sicher: Keiner von uns wird jünger und der Tod kommt früher oder später für jeden von uns. Die Frage bleibt aber bestehen: Wie wird das Internet davon beeinflusst?</p>
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		<title>Hacker verändern unsere Welt – oder etwa nicht?</title>
		<link>http://michaklim.de/2011/06/hacker-veraendern-welt/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Jun 2011 14:57:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Micha</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerade in den letzten Monaten waren sie wieder überall in den Medien präsent: Hacker. Seit dem Sony attackiert und tausende von Benutzerdaten gestohlen worden sind, schwenkt der Fokus der Öffentlichkeit auf diese kleine Gruppe innerhalb unserer Gesellschaft. Anonymous und Lulzsec...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>G<img class="size-medium wp-image-52 alignleft" title="Hacker_Sollten_wir_Angst_haben" alt="Sind Hacker eine Gafahr?" src="http://michaklim.de/wp-content/uploads/2011/06/Hacker_Sollten_wir_Angst_haben-300x266.jpg" width="300" height="266" />erade in den letzten Monaten waren sie wieder überall in den Medien präsent: Hacker. Seit dem Sony attackiert und tausende von Benutzerdaten gestohlen worden sind, schwenkt der Fokus der Öffentlichkeit auf diese kleine Gruppe innerhalb unserer Gesellschaft. Anonymous und Lulzsec sind seit Kurzem keine Unbekannten mehr und sonnen sich in der neu gewonnen Aufmerksamkeit.</p>
<p>Die Menschen merken natürlich, dass die Welt doch nicht ganz so sicher ist, wie sie es vielleicht vermutet haben. Hacker kenn man ja im Allgemeinen, aber das sie auf Kommando eine Regierungsbehörde lahmlegen können ist dann doch schon ein bisschen zu viel des Guten.</p>
<p>Wie beeinflusst uns nun dieses neues Problem? Es ist ja nicht so, als ob es Hacker zuvor nicht gegeben hat. Auch die benutzten Attacken, um die Server lahmzulegen, sind uralt.</p>
<p>Aber trotzdem: Auf einmal merken wir, dass es eine Gefahr gibt, die uns vorher zwar bewusst war, aber irgendwie ist sie in den Hintergrund geraten. Und auf ein Mal haben wir Angst.</p>
<p>Dabei fürchten wir uns nicht vor den Menschen an sich, sondern zum einen vor der Willkürlichkeit mancher Angreifer und zum anderen vor der Macht, die er zu besitzen scheint. Und die alles entscheidende Frage: Wer ist der Nächste?</p>
<p>Hacker sind auch nur Menschen und haben natürlich ein Grund für das, was sie tun. Ob das nun finanzielle Gründe sind oder ob sie einfach nur auf der Suche nach Anerkennung sind &#8211; sie sind ein Teil der (digitalen) Gesellschaft.</p>
<p>Wir müssen lernen, wie man mit ihnen umgehen soll und was für eine Rolle sie spielen. Wie wir diese Rolle definieren, ist uns überlassen. Wenn wir aber das Problem ignorieren, dann werden sich die Hacker selbst durch unsere Angst vor ihnen definieren. Und das macht es natürlich noch viel schlimmer.</p>
<p>Deswegen muss die Gesellschaft (oder besser gesgt: die Politik) jetzt Rückgrat zeigen. Die Vertreter der Gesellschft beeinflussen in diesem Fall auch unser Verhältnis zu dem Thema. Denn wenn nicht einmal die Regierung sich wehren kann, dann scheint es so, als ob die Möglichkeiten des Einzelnen auf ein Minimum zusammenschrumpfen.</p>
<p>Dieser Schein trügt zum Glück nur aber das ist leider nicht entscheidend. Denn wenn wir denken, dass wir machtlos sind, werden wir uns auch so verhalten.</p>
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