27
Sep
2011
Twitter ist nicht für alle da!
Kategorie: Interkulturell, Kommunikation
Einen sehr interessanten Gastbeitrag von WorldCrunch habe ich auf der Website von TIME gefunden. Darin geht es um einen verheirateten Mann, der eine hohe Position in der Politik bekleidet und eine Affäre hat. Bis hierher nichts ungewöhnliches, aber der Hammer kommt noch: Das ganze lief über Twitter ab. Verabredungen, Details über die Treffen und sogar Uhrzeit und Ort wurden getwittert. Der gute Herr Politiker war sich nicht bewusst, dass das Ganze öffentlich ist und jeder sehen kann, was er da schreibt.
So absurd, wie es im ersten Moment vielleicht klingen mag, ist die ganze Sache aber gar nicht. Wenn man von einem Dienst noch nie gehört hat und bei der Aufklärung einige wichtige Details vergessen werden, können solche Geschichte durchaus passieren.
Um mal einen kleinen Blick nach Deutschland zu werfen: Die meisten Benutzer von Twitter nutzen dieses nur als passives Medium, um Informationen zu konsumieren und nicht, um diese zu produzieren. Im Artikel ist die Rede von 90%(!) passiver Nutzer.
Obwohl wir bei diesen Usern davon ausgehen können, dass sie wahrscheinlich kein Affäre über Twitter anstacheln würden, was ist mit dem Rest der Republik? Obwohl immer mehr Renter online sind, ist mir die Bekanntheitsrate Twitter unter dieser Zielgruppe leider nicht bekannt. Ich gehe aber davon aus, dass sie nicht besonders groß ist. Was könnte da wohl alles passieren?




